Augenarztpraxis Dr.Sylvia Link

Häufige Fragen

Wann handelt es sich um einen augenärztlichen Notfall?

Die häufigsten Notfallsituationen verursachen Fremdkörper (zB. Metallsplitter) auf der Binde- oder Hornhaut. Sie verursachen Schmerzen, tränende, gerötete Augen und einen Lidkrampf. Die Therapie beinhaltet die Entfernung des Fremdkörpers und anschliessende Antibiotikasalbentherapie.
Stumpfe Gewalteinwirkungen durch zum Beispiel einen Faustschlag, einen Tennisball und Sektkorken oder ähnliches führen zu vielfältigen Kontusionsverletzungen am Auge. Durch die Verformung des Augapfels kommt es zu Zerreissungen in verschiedenen Bereichen. Nicht selten können wegen einer Blutung in der Vorderkammer des Auges die hinteren Augenabschnitte nicht beurteilt werden. Meist wird das Auge zunächst ruhiggestellt, damit sich das Blut absetzen kann. Schwerwiegende Verletzungen müssen operativ versorgt werden.
Die gefährlichsten Augenverletzungen entstehen bei Verätzungen durch Laugen, Säuren oder Lösungsmittel. Sie erfordern sofortiges Handeln: Reichliches Spülen innerhalb von Sekunden mit jedweder neutralisierender Flüssigkeit ( zB. Leitungswasser, Mineralwasser, Limonade, Tee, möglichst keine Milch verwenden!) Grobe Partikel ( zB. Kalk) sollten vorsichtig aus dem Bindehautsack entfernt werden. Dann sollte ein rascher Transport des Patienten zum nächstgelegenen Augenarzt bzw. in die Augenklinik erfolgen.
Ein plötzlich, also akut auftretender Verlust des Sehvermögens auf einem Auge sollte immer umgehend dem Augenarzt/Augenärztin vorgestellt werden. Es kann sich um Durchblutungsstörungen, eine Netzhautablösung oder um eine Entzündung oder Verletzung verschiedener Augenabschnitte handeln.

Auch die Wahrnehmung von Photopsien (helle Lichtblitze) sowie das plötzliche
Auftreten einer Vielzahl von "mouches volantes" (fliegende Mücken) sind
abklärungsbedürftig. So kann doch in Einzelfällen ein Netzhautriss und/oder
eine Glaskörperblutung die Ursache darstellen.
Ab welchem Lebensalter empfiehlt sich eine augenärztliche Vorsorge-Untersuchung ?
Sofern Sie keine speziellen Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Autoimmunerkrankungen oder generell Erkrankungen, die mit Cortison behandelt werden müssen, empfiehlt sich die erste augenärztliche Untersuchung im 45. Lebensjahr. In der Regel machen sich in diesem Alter auch erste Anzeichen für eine Alterssichtigkeit, also erste Leseschwierigkeiten bemerkbar.

Patienten mit einer Kurzsichtigkeit mehr als ca. 6 Dioptrien oder einen näheren Familienmitglied mit einer Erkrankung des grünen Stares (Glaukom) sollten unabhängig vom Lebensalter regelmässige augenärztliche Kontrollen wahrnehmen.
Darf ich nach einer augenärztlichen Untersuchung selbst mit dem Auto nach Hause fahren?
Häufig ist es notwendig, den Augenhintergrund bei medikamentös erweiterten Pupillen zu untersuchen. Dadurch kommt es zu einer starken Herabsetzunge des Sehvermögens und starker Blendempfindlichkeit. Die Wirkdauer der pupillenerweiternden Medikamente beträgt in der Regel 3-4 Stunden. Da Sie in dieser Zeit nicht autofahrtüchtig sind, empfiehlt es sich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder sich gegebenfalls abholen zu lassen.
Muss ich die neu verordnete Brille immer tragen?
Wenn Kopfschmerzen, Verschwommensehen oder Doppelbilder der Grund für die Brillenanpassung waren, ist das ständige Tragen der neu verordneten Brille Teil der Therapie.
Bei einer Gleitsichtbrille empfiehlt sich zumindest in den ersten 3 Wochen ein permanentes Tragen zur Eingewöhnung. Spezielle optische Nebeneffekte (sphärische Aberration e.c.) bedingen am Anfang eine veränderte räumliche Wahrnehmung. Treppensteigen und Autofahren benötigen eine erhöhte Aufmerksamkeit.
Nach Verordnung der 1. Lesebrille zur Korrektur einer beginnenden Altersichtigkeit kann diese Brille bei Bedarf verwendet werden. An manchen Tagen werden Sie sie den ganzen Tagen benötigen, an anderen vielleicht erst abends beim längeren Lesen. Die Akkomodationsfähigkeit, d.h. die Fähigkeit in der Nähe ohne zusätzliche Sehhilfe scharf zu sehen, schwindet allmählich und ist ein Prozess über Jahre.
Woran merke ich, dass mein Kind schlecht sieht?
Eine Vorsorgeuntersuchung empfiehlt sich, wenn das Kind oft stolpert oder daneben greift, sehr nahe an den Fernseher heranrückt, sehr lichtempfindlich ist, sich oft die Augen reibt oder blinzelt. Auffällig ist auch, wenn es zeitweise ein Auge zukneift oder den Kopf schief hält. Vielleicht klagt es auch über häufige Kopfschmerzen, die u.a. durch eine Fehlsichtigkeit verursacht sein können oder gar über Doppelbilder, die zeitweise auftreten, dann empfiehlt sich umgehend eine augenärztliche Abklärung.

Wann empfiehlt sich eine augenärztliche Untersuchung von Kindern?
Kinder mit einem Augenzittern, Schielen, Unlust am Lesen oder Doppelbildern
sollten vom Augenarzt und/oder einer Orthoptistin untersucht werden.
Hornhauttrübungen, grau-weissliche Pupillen, grossse, lichtscheue Augen aber auch Lidveränderungen ( insbesondere die, welche die Pupille verdecken) können ganz erheblich die visuelle Entwicklung des Kindes beeinträchtigen und sollten ärztlich begutachtet werden.
Bei Kindern, deren Eltern eine hochgradige Fehlsichtigkeit, selber schielen oder eine erbliche Augenerkrankung haben, sollte frühzeitig eine augenärztliche Kontrolle stattfinden. Kinder, die als Frühgeburt zur Welt gekommen sind oder Kinder mit einen Entwicklungsrückstand gehören ebenfalls zur Risikogruppe. Grundsätzlich gilt: Kein Kind ist zu klein, um untersucht zu werden.

     
     
     
     
     
     
     
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